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Interview: Topic

Hallo Topic, das neue Jahr hat gerade erst begonnen. Zeit, für ein paar Vorsätze. Wie sieht es da bei dir aus: Vielleicht mehr Bewegung und weniger Party?

Topic: Mit mehr Fitness habe ich glücklicherweise schon im letzten Jahr angefangen. Und ich habe es erstaunlicherweise auch erfolgreich durchgezogen. Was ich mir aber für 2017 vorgenommen habe, ist einfach etwas produktiver und ordentlicher zu arbeiten. Und natürlich weiterhin viel Musik machen.

Deine neue Single „Break My Habits“ passt thematisch genau dazu. War der ein Grund, diese als nächste nach „Find You“ zu veröffentlichen?

Topic: „Break My Habits“ behandelt inhaltlich genau meine aktuelle Lebenssituation. So vieles ist sich gerade so schnell am Verändern. Das fühlt sich aber gleichzeitig gut und genau richtig an. Veränderung bedeutet für mich Fortschritt. Deshalb ist jetzt die neue Single, in dem ich genau das verarbeite, ganz aktuell.




Du bist nicht nur Produzent, sondern auch eine Art „Social Media Persönlichkeit“. Denkst du, das es wichtig ist, sich als Musiker heutzutage mit Hilfe dieser Kanäle in Szene zu setzen?

Topic: Ich glaube, um sich als Künstler langfristig durchzusetzen, musst du auf den Social Media Plattformen präsent sein. Anders wird man sich heute als Newcomer nicht mehr etablieren. In meinen Anfangsjahren konnte ich nur durch diese Kanäle bestehen und habe mir so eine große Fanbase aufgebaut, die einen enormen Anteil an meinem Erfolg hat.

Im Video zu „Break My Habits" geht es ziemlich zur Sache. War das dein erster Raubüberfall?

Topic: Haha. Ja, es war mein erster Überfall. Bisher hatten alle meine Videos halt eher eine „liebe“ Story. Für „Break My Habits“ wollten wir einfach mal was anderes machen. Passt ja dann auch zum Titel.

Was hat sich seit dem Erfolg mit „Home“ für dich verändert? Du warst schließlich auch bei den EMAs nominiert.

Topic: Das war eine große Ehre für mich. Jetzt läuft meine Musik auf Radiosendern deutschlandweit. Ich spiele auf großen Festivals, wovon ich immer geträumt habe. Aber ich halte den Ball flach, denn ich bin noch kein Steve Aoki, der jetzt 300 Shows im Jahr spielt. Aber das kommt hoffentlich bald.

Wie sieht deine Arbeitsroutine aus, wenn du einen Hit produzierst?

Topic: Dazu gibt es leider keine Routine. Sonst wäre es ja auch ganz einfach. Die Zeit, die ich für einen Song brauche, variiert auch immer. Manchmal ist der Song nach 1 bis 2 Tagen durch, manchmal brauche ich Wochen.

Welche musikalischen Vorbilder prägen dich und deinen Stil?

Topic: Der Auslöser, warum ich angefangen habe, mich für Dance zu interessieren, war das Projekt „Swedish House Mafia“ der schwedischen DJs Axwell, Steve Angello und Sebastian Ingrosso. Ich war damals ein riesen Fan. Ich höre und spiele in meinen Sets „Don't You Worry Child “ heute noch.

Was können wir 2017 noch von dir erwarten? Gibt es weitere Singles, ein Album oder sogar eine Club-Tour?

Topic: Ein Album ist für dieses Jahr nicht geplant, aber es wird auf jeden Fall weitere Singles geben. Ich habe auch große Lust viel Live zu spielen. Nächstes Jahr möchte ich dann gerne meine eigene Tour starten. Apropos: Social Media. Dort gibt es alle aktuellen Dates für Festivals und Club Shows.


"Break My Habits" ist als digitaler Tonträger über das Label Warner Music erschienen und ab sofort auf allen gängigen digitalen Plafformen erhältlich.

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Interview: MACHEETE

Photo: Alina Schessler

www.macheete.com